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Umweltminister setzen wichtiges Zeichen gegen Fracking

09.05.2014

Auf der Umweltministerkonferenz in Konstanz diskutierten die Umweltminister von Bund und Ländern auch das Thema Fracking. Die Umweltminister haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Förderung unkonventioneller Gasvorkommen unter Einsatz von Chemikalien kein vertretbarer Weg ist.

„Die Skepsis der Umweltminister von Bund und Ländern gegenüber dem sogenannten Fracking-Verfahren in der unkonventionellen Erdgasförderung ist berechtigt. Der volkswirtschaftliche Nutzen ist überschaubar. Die umweltpolitischen Risiken sind weiterhin unüberschaubar. Deswegen darf es Fracking auf absehbare Zeit im großen Stil nicht geben. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gehen vor den Unternehmensinteressen. Wir brauchen zunächst mehr Wissen über die Auswirkungen, bevor wir eine endgültige Entscheidung über Frackingmaßnahmen treffen können. Dies wird auch durch die Studien des Umweltbundesamtes bestätigt.“