Foto von Frank Schwabe im Gespräch mit einer Bürgerin
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Frank Schwabe informiert sich über UNESCO-Schulprojekte an der Käthe-Kollwitz-Schule

19.03.2018

Die Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) in Recklinghausen-Süd besuchte kürzlich der heimische Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe. Anlass war ursprünglich ein Treffen mit der Schülerin Mareile Beer, die über das Netzwerk der UNESCO-Projekt-Schulen an der Weltklimakonferenz Ende letzten Jahres in Bonn teilnahm. Ein am Rande der Konferenz geplantes Gespräch mit dem Abgeordneten kam aus terminlichen Gründen nicht zustande und sollte in der Schule nachgeholt werden.

Den Besuch Schwabes in der KKS nutzten Schulleiter Michael Neckenig und Projektkoordinator Ferhat Aydin dann, um Frank Schwabe über das Netzwerk der UNESCO-Projekt-Schulen zu informieren. Bereits seit Sommer 2016 ist die Gesamtschule, als bislang einzige Recklinghäuser Bildungseinrichtung, Mitglied im Netzwerk, aktuell als noch als interessierte Schule und ab Mai als mitarbeitende Schule. Ziel der KKS ist es bis 2020 anerkannte UNESCO-Projekt-Schule zu werden.

Durch das Netzwerk der UNESCO-Projekt-Schulen konnte Mareile mehrere Tage gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Nationen in Bonn über einen Forderungskatalog für einen verbesserten Klimaschutz diskutieren.

Über die Teilnahme an einem weiteren Projekt berichtete Emir Can Aldirmaz, ebenfalls Schüler der KKS. Emir nahm gemeinsam mit 38 Schülerinnen und Schüler aus Kenia, Tansania, Senegal und Deutschland an einem Treffen der deutsch-afrikanischen Jugendakademie in Wolfsburg teil. Drei Tage lang erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Handlungsansätze zu den Themen „Nachhaltigkeit“, „Konsum“ und „Kulturelle Vielfalt“. Auch diese Veranstaltung war Teil des Netzwerks der UNESCO-Projekt-Schulen.

Zum Abschluss seines Besuchs zog Frank Schwabe ein überaus positives Fazit: „Der Ansatz des interkulturellen Lernens an der Käthe-Kollwitz-Schule ist ein wichtiger Beitrag zur Verständigung und dem friedlichen Zusammenleben von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft. Diese Arbeit will ich gerne unterstützen. Dabei kann ich mir beispielsweise vorstellen, dass die KKS die Möglichkeit erhält, an dem ‚Model United Nations‘ (MUN) teilzunehmen, so wie es die Westfälische Hochschule bereits seit Jahren erfolgreich macht. Die MUN ist eine Simulation für Schüler und Studenten, in der die Arbeit der Vereinten Nationen (UN) nachgestellt wird.“