Frank Schwabe

Liebe Freundinnen und Freunde,

in dieser Woche hat sich politisch einiges getan. Die Infektionszahlen mit Covid-19 verbessern sich zunehmend. Bund und Länder orientieren sich daran und haben heute weitere Öffnungen beschlossen, über die sich Kulturfreundinnen und -freunde, Kinder und Gläubige freuen können. Freuen kann sich auch die Stadt Castrop-Rauxel über 5.000  Corona-Schutzmasken. Die hat der türkische Städtepartner Zonguldak geschickt. Bevor ich schließlich einen kämpferischen Tag der Arbeit wünschen darf, gibt es eine Ankündigung für das nächste Instagram-Live.

Corona-Pandemie: Neue Beschlüsse von Bund und Ländern

Heute hat die Bundesregierung mit den Regierungsspitzen der Länder weitere Entscheidungen für den Umgang mit der Corona-Pandemie getroffen.

Kirchen und Gotteshäuser sollen wieder geöffnet werden. Besondere religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen oder Hochzeiten sowie Trauergottesdienste sollen ebenfalls in kleinem Kreis möglich sein. Für die Gottesdienste und Gebetsversammlungen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern vorgeschrieben. In NRW gelten die Regelungen ab dem 1. Mai.

Ein Stück weit aufatmen können Eltern und Kinder: Die Spielplätze sollen wieder geöffnet werden. Dabei sollen die Eltern darauf achten, dass sie überfüllte Anlagen meiden und ihre Kinder die Hygieneregeln einhalten. Wann das für NRW gilt, wird in Kürze entschieden.

Darüber hinaus sollen Kultureinrichtungen wieder geöffnet werden. Dazu zählen Museen, Galerien, Gedenkstätten, sowie botanische Gärten, Zoos und Ausstellungen. Voraussetzung sei besonders bei kleinen und historischen Gebäuden, dass die Auflagen zur Hygiene sowie die Einhaltung des nötigen Abstands räumlich und personell umgesetzt werden könnten.

Am nächsten Mittwoch wird die Bundesregierung entscheiden, wie es mit Gastronomien, Kultureinrichtungen und dem Tourismus weitergehen soll. Wie es um den Sommerurlaub bestellt ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Für Reisen ins Ausland hat die Bundesregierung in dieser Woche eine Reisewarnung bis zum 14. Juni ausgerufen.

5.000 Schutzmasken für Castrop-Rauxel

Zeichen der Solidarität aus Zonguldak

Auch in Krisenzeiten ist auf internationale Solidarität Verlass. Zonguldak, die türkische Partnerstadt von Castrop-Rauxel, hat am Mittwoch 5.000 Schutzmasken geschickt. Das ist umso beeindruckender, da Zonguldak selbst stark von der Corona-Pandemie betroffen ist. Die Stadt zählt zu den Orten mit den meisten Corona-Infizierten in der Türkei.

Als Vorsitzender des Deutsch-Griechisch-Türkischen Städtepartnerschaftsvereins freue ich mich darüber, dass der Avrupa Zonguldaklılar Derneği die Initiative gestartet hat und die Masken heute Bürgermeister Rajko Kravanja übergeben wurden. Die werden nun an Beschäftigte in der Stadtverwaltung, der Feuerwehr und den städtischen Kindertageseinrichtungen verteilt.

Aber Solidarität ist keine Einbahnstraße. Der Städtepartnerschaftsverein hat die Städtepartner Zonguldak und das griechische Trikala bereits angefragt, wie Castrop-Rauxel ihnen helfen kann. Dafür sind Freundschaften da.

Instagram-Live zum ersten Mai

Im Gespräch mit Anna Cannavo, DGB

In diesem Jahr wird die Demonstration zum Tag der Arbeit von der Straße ins Netz geholt. Als Vorgeschmack werde ich mit Anna Cannavo vom Deutschen Gewerkschaftsbund sprechen. Die Gewerkschaftssekretärin wird mir berichten, wie sich die Arbeitswelt durch die Corona-Pandemie verändert hat. Vor allem interessiert mich, was sie von den durch die SPD erreichten Verbesserungen bei der Kurzarbeit hält. Es lässt sich wieder live mitdiskutieren – am 1. Mai ab 10 Uhr auf Instagram.

Um 11 Uhr startet der DGB sein Programm zum 1. Mai mit einem Livestream. Alle Infos dazu finden sich hier.

Ab 15 Uhr veranstaltet die SPD ein Live-Programm auf dem SPD-youtube-Kanal. Wie man bei der Online-Aktion #GEMA1NSAM mitmachen kann, wird hier erklärt.

 

Glück auf, beste Gesundheit und wahrt körperliche Distanz!
 

Lieben Gruß

Frank Schwabe

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