Frank Schwabe

Liebe Freundinnen und Freunde,

in dieser Woche habe ich in Recklinghausen, Castrop-Rauxel und Waltrop viele interessante Menschen getroffen. Mit dem Geschäftsführer des EDEKA Nüsken in Waltrop habe ich über die steigenden Lebensmittelpreise gesprochen. Was ich noch erlebt habe, erfahrt Ihr hier.

Castrop-Rauxel: Besuch im DHL Zustellzentrum

Das neue DHL-Zustellungszentrum in Castrop-Rauxel zeichnet sich durch ein nachhaltiges, grünes Logistiksystem aus. Zustellungswege sollen optimiert werden, mit Hilfe von E-betriebenen Fahrzeugen werden Briefe und Pakete an ihre Empfängerinnen und Empfänger gebracht. Dieses spannende Konzept habe ich mir am Donnerstag mit der Landtagsabgeordneten Lisa Kapteinat angeschaut. Dabei haben wir einen Einblick in Abläufe und Struktur erhalten und konnten Fragen loswerden, stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger unserer Wahlkreise.

Vielen Dank an die fleißigen Zustellerinnen und Zusteller für die Briefe und Pakete! Wir sind politisch in der Verantwortung alles zu tun damit die teilweise schlimmen Zustände bei manchen Unternehmen in der Branche beendet werden und es geordnete Arbeitsverhältnisse gibt.

Recklinghausen: Praktikum im Seniorenzentrum Haus Abendsonne

Seit Beginn meines Bundestagsmandats mache ich solche Praktika speziell in Altenpflegeeinrichtungen, geriatrischen Stationen oder Hospizen. Es waren sicherlich mittlerweile um die 20. Weil mir die Lage der Menschen am Ende ihres Lebens ein besonderes Anliegen ist. Dafür braucht es aber vor allem ausreichendes, gutes und motiviertes Personal. Leider gab es trotz mancher Reformen in diesen Jahren keine entscheidende Verbesserung der Lage. Im Gegenteil: gerade Corona hat die Lage noch dramatisch verschärft. Ich trete deshalb weiterhin für eine Pflegevollversicherung als Bürger:innenversicherung ein. Geld ist nicht alles, aber ohne verlässlich mehr Geld im Pflegesystem lässt sich die Lage nun mal nicht nachhaltig verbessern. Es ist mir peinlich, dass wir – auch ich nicht – die Lage bisher nicht nachhaltig verbessern konnten. Aber dafür braucht es eben politische Mehrheiten, die Lage entschieden zu verändern. Den Willen dazu sehe ich nur bei SPD, Grünen und Linken.

Nichtsdestotrotz werde ich mich – auch wieder nach den heutigen Erfahrungen – mit aller Kraft für eine Verbesserung der Lage einsetzen. Danke für den Einblick und die Offenheit. Und danke an die tollen und engagierten Beschäftigten, Freiwilligen, Bewohnerinnen und Bewohnern, die ich treffen durfte. Und die tolle Fahrt mit der Rikscha!

Castrop-Rauxel feiert Europa

Gerade in schwieriger Zeit ist das Bekenntnis zu einem einigen Europa von besonderer Bedeutung. Und Castrop-Rauxel ist dabei als „Europastadt“ von besonderer Bedeutung. Vor 60 Jahren hat der Europarat Castrop-Rauxel die Europaflagge verliehen.

Das wurde bei einem Fest und gemeinsam mit Delegationen der meisten Partnerstädte zelebriert. Als Vorsitzender des deutsch-griechisch-türkischen Städtepartnerschaftsvereins und aktiv in Sachen Europarat war das natürlich auch für mich ein besonderes Ereignis. Ich habe mich besonders gefreut, dass mit Dimitris Papastergiou der Bürgermeister von Trikala und Vorsitzender des griechischen Städtetags und mit Despina Chatzivassiliou-Tsovilis die Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats dabei waren. Außerdem waren viele Gäste aus Zonguldak, Nowa Ruda, Vincennes und Zehdenick anwesend.

Vor allem aber waren beim Europafest unzählige Vereine da, die das lebendige europäische Engagement Castrop-Rauxels repräsentiert haben.

Aphasie: Plötzlich sprachlos

Samira Klaho hat Aphasie. Wie viele andere in Deutschland und weltweit. U.a. Bruce Willis. Und Samira Klaho setzt sich dafür ein über die Krankheit aufzuklären und das Leben von Erkrankten zu verbessern. Wie das gelingen kann, darüber haben wir heute gesprochen.

Was ist Aphasie eigentlich? „ Aphasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „ohne Sprache“. Es ist eine Sprachstörung, die durch z.B. einen Schlaganfall eintreten kann. Diese Personen, die diese Krankheit haben, sind nicht „geistig behindert“ sondern können nicht mehr sprechen, lesen, schreiben und rechnen. Das hat mir Samira Klaho erklärt.

Wir können etwas dafür tun, die Krankheit besser zu verstehen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. U.a. durch Anerkennung und weniger bürokratische Hürden. Samira Klaho nähert sich der Erkrankung auch künstlerisch. Demnächst soll es eine Ausstellung geben. Weitere Informationen dazu und vielem mehr auf ihrer Homepage.

 

Liebe Grüße

Frank Schwabe

Impressum

Frank Schwabe, MdB
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frank.schwabe@bundestag.de
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