Frank Schwabe

Liebe Freundinnen und Freunde,

der russische Despot Putin und seine Marionetten in der Staatsduma – dem russischen Parlament – starten in diesen Stunden einen Krieg mitten in Europa. Geplant und mit einer geschichtlichen Auffassung unterlegt, die Europa und die ganze Welt in Brand stecken kann. Wenn Länder anfangen, Grenzen gewaltsam zu verändern, gibt es kein Ende.

Heute gibt es leider keine bessere Nachricht. Wir werden aber alles tun diesen Krieg einzugrenzen und so schnell wie möglich zu beenden. Das jetzige Opfer heißt Ukraine und die Menschen dort brauchen die volle Unterstützung. Moralisch, ökonomisch und für Geflüchtete. Aber ganz Europa und die Welt werden diesen Krieg spüren.

Normalerweise wäre ich ab Sonntag im Rahmen einer Europaratsmission in Moskau, in Inguschetien und Dagestan im Nordkaukasus. Unter diesen Bedingungen unmöglich. Es stimmt mich tief traurig, dass die Menschen in der Ukraine jetzt leiden müssen. Aber auch das russische Volk leidet unter Putin. Auch ohne diesen Krieg verübt Putin schlimmste Menschenrechtsverletzungen gegenüber Russinnen und Russin jeden Tag oder lässt sie wie in Tschetschenien zu. Es wäre bitter, wenn über 140 Millionen Russinnen und Russen den Schutz des Europarats verlieren. Aber es muss wohl so sein.

Da ich bange Fragen von vielen Menschen bekomme und meine Kinder und Eltern mich besorgt nach der Lage fragen, will ich ermuntern, zu reden. Bitte redet mit Euren Kindern, mit den Älteren, die sofort an das Trauma des 2. Weltkriegs denken, über die Lage. Nach meiner Einschätzung werden russische Truppen keine Länder angreifen, in denen NATO-Truppen stehen. Also nicht Polen, nicht Estland, Lettland und Litauen und auch nicht Deutschland. Zu sehen wie die Ukraine überfallen wird, ist aber verstörend genug. Wenn ich etwas zur Information und zur Einschätzung beitragen kann, tue ich das gern. Bitte meldet Euch! Jetzt kann ich uns nur allen Frieden wünschen und an die Worte von Willy Brandt erinnern: „Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts“. Wie wahr.

Facebook-Live zur aktuellen Lage

Der Deutsche Bundestag verfolgt sehr genau, was gerade in der Ukraine vor sich geht. Über die aktuellen Geschehnisse möchte ich heute Abend in einem Facebook-Live mit Euch sprechen. Mit dabei sein werden Lisa Kapteinat MdL und Anna Kavena, Kandidatinnen für den Landtag.

Schaltet ein: Heute 20 Uhr auf meiner Facebook-Seite!

 

 

 

Liebe Grüße

Frank Schwabe

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