PROJEKTE
Frank Schwabe zeichnet sich als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter von Recklinghausen, Castrop-Rauxel und Waltrop vor allen Dingen durch seinen nachdrücklichen Einsatz für die Region aus. Dabei sieht er sich in der Verantwortung nicht nur auf tagespolitische Entwicklungen zu reagieren, sondern auch durch Eigeninitiative Projekte ins Leben zu rufen und zu unterstützen. Einige dieser Projekte möchten wir Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen:
- FAIRE WOCHE
- ENERGIESPARPROJEKT HAUSHALTE
- PARLAMENTARISCHES PATENSCHAFTSPROGRAMM (PPP)
- GIRLS DAY
- EINSATZ FÜR EINEN FUNTKIONSTÜCHTIGEN ERHALT DES NEUEN SCHIFFSHEBEWERKS WALTROP
FAIRE WOCHE
Jedes Jahr im September findet in Deutschland die „Faire Woche“ statt. In meinem Wahlkreis unterstütze ich Aktionen der ein Eine-Welt-Organisationen, um den Menschen wieder bewusst zu machen: Fairer Handel steht für Gerechtigkeit im und die Verbesserung von Lebensbedingungen rund um den Globus.
Kaffee, Schokolade, Tee und ähnliche Konsumgüter sind für uns längst Bestandteil einer gehobenen Lebensqualität. Die zur Herstellung dieser Produkte benötigten Rohstoffe werden jedoch oft von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika für einen Hungerlohn angebaut und geerntet. Mangelhafte Arbeitsbedingungen sind stets ein Risiko für Leben und Gesundheit der Arbeiter, die häufig das Kindesalter nicht überschreiten, und trotzdem nicht in der Lage sind, für sich und ihre Familie zu sorgen. Dieser Zustand ist mit unserem Verständnis von Menschenwürde und Gerechtigkeit unvereinbar und darf deshalb weder hingenommen noch unterstützt werden.

Die Teilnahme am Welthandel durch den Export von Rohstoffen wäre für viel Entwicklungsländer eine Chance, stabile wirtschaftliche und soziale Strukturen aufzubauen, Doch die Realität sieht leider anders aus. Von den Euros, die wir im Supermarkt für unsere Einkäufe bezahlen, kommen nur wenige Cent bei den Produzenten und Arbeitern vor Ort an.
Zu niedrig sind die Preise des Weltmarktes, zu viel fließt in die Taschen zahlreicher Zwischenhändler. So bleiben Entwicklungsländer in ihrer Armut gefangen und sind auf Almosen der Industrieländer angewiesen.
Fairer Handel kann dies ändern. Er steht für Mindestpreise zur Deckung von Produktions- und Lebenshaltungskosten, menschwürdige und umweltverträgliche Produktionsbedingungen sowie faire Löhne und soziale Sicherung. Langfristige Absatzverträge ohne Zwishcen händler gewährleisten dabei, dass der Exporterlös ungeschmälert den lokalen Produzenten zugute kommt.
Fairer Handel ist somit eine aktive Form von Armutsbekämpfung, die die Betroffenen als gleichberechtigte Partner respektiert und an der auch Sie sich beteiligen können. Deshalb ist es mein Anliegen, möglichst viele Menschen, auch in meinem Wahlkreis, für den Fairen Handel zu gewinnen. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Indem Sie fair gehandelte Produkte kaufen, erhalten Sie nicht nur garantiert hochwertige Qualität, sondern auch die Gewissheit, dass bei der Produktion menschenrechtliche und umweltverträgliche Mindeststandards eingehalten wurden.
Achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf auf das FairTrade-Siegel. FairTrade Produkte sind mittlerweile in über 27.000 Supermärkten und über 800 Hotels und Kantinen erhältlich. Fragen Sie einfach mal nach! Gemeinsam können wir viel bewegen.
ENERGIESPARPROJEKT HAUSHALTE
Den Geldbeutel entlasten, das Klima schützen und Arbeitsplätze schaffen – zusammen mit dem BUND, der Caritas und der Stadt Waltrop hat Frank Schwabe ein Projekt angestoßen, was auch in den anderen Städten des Wahlkreises Schule machen soll.
Bisher haben der BUND und die Caritas Frankfurt/Main gemeinsam ein solches Projekt in Frankfurt am Main schon erfolgreich durchgeführt.
Kern des Projektes ist die Qualifizierung Arbeitloser zu Serviceberatern für Energie- und Wasserspartechnik. Diese führen in Haushalten mit geringem Einkommen kostenlos Energieberatungen durch und informieren über Einsparmöglichkeiten. Außerdem wird den Haushalten ein „Starterpaket“ mit einfachen technischen Geräten zur Effizienzsteigerung im Wert von etwa 50 Euro übergeben. Mit Hilfe des „Starterpakets“ – dazu gehört beispielsweise eine Energiesparlampe – lassen sich die Energiekosten pro Jahr um etwa 100 Euro reduzieren.
PARLAMENTARISCHES PATENSCHAFTSPROGRAMM (PPP)
Seit 1983 stellt der Deutsche Bundestag jungen Menschen ein Stipendium für ein Jahr in die USA. Das Parlamentarischen Patenschafts-Programm, kurz PPP, wurde aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen. 350 Stipendien werden jährlich in ganz Deutschland für das Austauschprogramm an Schülerinnen und Schüler bzw. junge Berufstätige vergeben.
Die Schüler/innen leben in Gastfamilien und besuchen für die Dauer eines Schuljahres eine amerikanische High School. Junge Berufstätige nehmen am Unterricht eines Community Colleges teil und absolvieren ein Berufspraktikum in einem amerikanischen Unternehmen. Für die Teilnehmer/innen übernehmen Bundestags- abgeordnete eine Patenschaft.
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„Der Austausch ist eine hervorragende Möglichkeit neue Erfahrungen zu machen und ein besseres Verständnis zwischen den Ländern zu schaffen. Ich versuche jedes Jahr einen Schüler oder jungen Berufstätigen für das Auslandsjahr in den USA vorzuschlagen.“, so Frank Schwabe.
Teilnehmen können
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Schülerinnen und Schüler, die am Reisetag (meistens im Juni oder Juli eines Jahres) mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind.
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Junge Berufstätige dürfen bis zu diesem Zeitpunkt höchstens 24 Jahre alt sein.
Nähere Informationen zum Parlamentarischen Austauschprogramm hält das Wahlkreisbüro unter der Rufnummern 02361-4900089 oder 4900090 bereit.
GIRLS DAY
Auf die Frage nach bedeutenden oder berühmten Menschen in der Politik fallen den meisten Mädchen spontan einige männliche Politiker ein - weibliche Vertreterinnen werden nur selten genannt. Um jungen Mädchen näher zu bringen, dass Politik auch und zunehmend mehr von Frauen gemacht wird und die weibliche Handschrift in vielen Initiativen und Gesetzen sichtbar ist, beteiligt sich Frank Schwabe bereits seit 2005 am Girls` Day der SPD-Bundestagsfraktion.
„Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern gibt es nach wie vor, man muss nur an sie ungleiche Entlohnung denken“ kommentiert Frank Schwabe. In Deutschland verdienen Frauen laut einer Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung durchschnittlich 22 % weniger. Die Arbeit in klassischen Frauenberufen wird wesentlich schlechter bezahlt als die Tätigkeit in Branchen, in denen überwiegend Männer beschäftigt sind.
Dass es neben der Hotelkauffrau, Friseurin oder Stewardess noch eine Vielzahl anderer Berufe gibt – darauf soll der jährlich stattfindende Girls` Day aufmerksam machen. Denn mehr als die Hälfte aller jungen Frauen beginnen im Durchschnitt eine Ausbildung in nur 10 von insgesamt 346 Ausbildungsberufen. Viele junge Frauen erfahren nicht, welche beruflichen Möglichkeiten es gibt. „Daher ist der Girls` Day ein wichtiger Tag. Ich hoffe, dass er die Schülerinnen neugierig macht und sie vielleicht zu einem Praktikum in einem Beruf motiviert, in dem Frauen sich noch nicht genügend durchgesetzt haben.“
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Du bist Schülerin im Alter zwischen 14 und 16 Jahren und möchtest einmal selbst beim Girls` Day mitmachen? Dann melde Dich einfach im Wahlkreisbüro bei Frank Cerny unter der Telefonnummer 02361 – 4900090 oder schreib eine E-Mail an frank.schwabe@wk.bundestag.de. Wir freuen uns auf Dich!
ERHALT DES NEUEN SCHIFFSHEBEWERKS IN WALTROP
Das Neue Schiffshebewerk im Schleusenpark Waltrop gilt als eine Ikone der Industriekultur im Ruhrgebiet. Es ist weltweit das letzte Schwimmerhebewerk, das in Funktion erhalten werden kann. Seit 2005 allerdings ist das Neue Schiffshebewerk von der Stilllegung bedroht. Diese Nachricht empörte Bürger und Anwohner nicht nur aus Waltrop, sondern weit über die Region hinaus. Frank Schwabe hat sich, als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter von Waltrop, der Sache angenommen: Zusammen mit dem extra zu diesem Anlass gegründeten Förderverein „Freunde und Förderer des Neuen Schiffshebewerks Waltrop“ kämpft er um einen funktionstüchtigen Erhalt. Bei Unterschriftenaktionen zeigte sich dabei eine breite Solidarisierungswelle: Mehr als 12.000 Menschen haben bisher den Aufruf zum Erhalt des Schiffshebewerks in Waltrop unterschrieben. Auf Initiative von Frank Schwabe sprachen sich weiterhin alle 18 SPD-Bundestagsabgeordneten des Ruhrgebiets in einem Brief an Bundesverkehresminister Wolfgang Tiefensee für einen Weiterbetrieb des Hebewerks aus.
Waltroper Delegation führt konstruktive Gespräche zum Erhalt des Neuen Schiffshebewerks in Berlin (v.l.): Konrad Kempkes, Herberth Niewerth, Anne Heck-Guthe, Annette Faße, Karin Kortmann, Jürgen Siebert und Frank Schwabe.
Der Einsatz zeigt seine Wirkung: Bei einem Treffen des Fördervereins mit der parlamentarischen Staatssekretär Karin Roth und weiteren Vertretern im September 2007 auf Einladung von Frank Schwabe in Berlin, zeigte Karin Roth einen Weg auf, wie ein funktionstüchtiger Erhalt des Hebewerks möglich sei. Im Mai 2008 trafen sich daraufhin 15 an einer möglichen Lösung beteiligten Institutionen zu einer Konferenz und verabschiedeten eine gemeinsame Resolution. Auch die Einbindung des Schiffshebewerks Waltrop in das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 verdankt sich diesem engagierten Einsatz. „Die Schließung des Hebewerks würde nicht nur den Bemühungen der vergangenen Jahre widersprechen, Industriebauwerke für den Tourismus attraktiv zu machen und damit die Region zu stärken. Es ist deutlich geworden, dass der Bund Hilfestellungen leisten will, dass es jetzt aber darauf ankommt, dass das Land NRW vor allen Dingen auch unter Gesichtspunkten von Kultur und Tourismus gerade in Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2010 gefordert ist“ so Schwabe.
Möchten auch Sie sich für den Erhalt des Neuen Schiffshebewerks einsetzen?
Mehr Informationen finden Sie unter: www.waltrop.de oder auf den Seiten des Westfälischen Industriemuseums.















